Corporate Fashion und Mode – ein Widerspruch?
Mode wandelt sich beständig. Farbkombinationen, Schnitte und Linienführungen sind kurzlebigen Trends unterworfen.
Saisonale Wechsel werden wesentlich durch die Textilindustrie bestimmt und gefördert. Neue Materialien werden entwickelt, um stets einen neuen Bedarf zu sichern.
Zwischenzeitlich werden Trends durch Personen des öffentlichen Lebens (Popsstars, Schauspieler und Sternchen der Klatschpresse) produziert.
Hier entsteht meist schneller Handlungsbedarf. Kaum ist der Trend gesetzt, wird er kopiert, vervielfältigt und meist ist er genauso schnell wieder vergessen.
Corporate Fashion muss sich deutlich von kurzlebigen Trends unterscheiden.
Der Mainstream und sein Bezug zur jeweiligen Branche sind wichtig und werden beobachtet; die professionell eingesetzte Kleidung zeichnet
sich aber durch eine Klasse und Zeitlosigkeit aus. Langlebigkeit ist gefragt.
Wichtig ist bei der Auswahl auch eine Reproduzierbarkeit von
Teilen, um wechselnde und neue Mitarbeiter kurzfristig angemessen einkleiden zu
können.
Um einer Kleidung modische Akzente zu verleihen, bietet sich
der Einsatz von Accessoires an. Eine schnelle Reaktion auf Trends ermöglicht
der Einsatz von Farben, zum Beispiel bei Poloshirts.
Bestimmte modische Aspekte lassen sich mit Hilfe des
Stylings umsetzen.
Es ist sinnvoll von Zeit zu Zeit die Kollektion in Augenschein zu nehmen, das Bild unter aktuellen, modischen Gesichtspunkten zu betrachten und neu zu bewerten.
Keineswegs sollte sich Corporate Fashion jedoch einem modischen Diktat unterwerfen, sondern immer das Gesicht des Unternehmens zeigen!


